"Bike & Ride" im RADLand Niederösterreich

Presseaussendung, 11. Juli 2019

60 Fahrrad- und Bahninteressierte besuchten die RADLakademie im neuen NÖVOG Alpenbahnhof in St. Pölten. Schwerpunkt war das Thema „Bike & Ride“ im RADLand Niederösterreich.

600.000 NiederösterreicherInnen pendeln täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln umweltfreundlich in die Arbeit, Tendenz steigend. Aber auch die Kombination Rad und Bahn wird immer beliebter. Dieser Trend wird an den vielen gut ausgelasteten Radabstellanlagen an Niederösterreichs Bahnhöfen sichtbar, wie zum Beispiel in St. Pölten, Baden oder Mödling. Die Möglichkeiten Fahrräder und e-Bikes am Bahnhof sicher zu verwahren oder am Zielort ein Leihrad zu nehmen, fördern den Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel sichtlich.
Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko ergänzt: „Wir haben in Niederösterreich mit dem NÖ Mobilitätspaket 2018-2022 einen innovativen Zukunftsweg eingeschlagen, bei dem Multimodalität im Vordergrund steht. Neben dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur – sowohl auf der Straße als auch der Schiene – und der Verstärkung des öffentlichen Verkehrsangebotes, werden alle Verkehrsmittel intelligent verknüpft. Generell werden Bahnhöfe und regionale Busknoten als multimodale Schnittstellen aufgerüstet, mit gesicherten und wettergeschützten Bike & Ride-Stellplätzen und mit Radanbindungen aus dem Umfeld. Rund 23.000 Bike & Ride Abstellplätze gibt es derzeit bereits in NÖ, bis 2025 sollen es 30.000 werden.“
Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ, erklärt: „Das Bike & Ride Angebot in Niederösterreich hat sich in den letzten Jahren in vielen Orten deutlich verbessert. Immer mehr Bahnhöfe sind mit witterungsgeschützten Radstellanlagen – teilweise bereits mit Doppelstockparkern ausgestattet.“ Auch das Radverleihsystem nextbike, welches heuer sein zehnjähriges Jubiläum in Niederösterreich feiert und landesweit an 44 Bahnhöfen zu finden ist, wird immer häufiger von Bahn-PendlerInnen genutzt. Einige Rad-Service Stationen von RADLand Niederösterreich ergänzen das Angebot und ermöglichen rasche Hilfe bei kleineren Radpannen, wenn dem Rad einmal die Luft ausgeht.

RADLakademie bei der NÖVOG

Die RADLakademie fand im neuen NÖVOG Betriebsgebäude beim Alpenbahnhof St. Pölten statt. Die NÖVOG ist das zweitgrößte Eisenbahnunternehmen Österreichs. Sie betreibt fünf Bahnen und zwei Bergbahnen in NÖ. Sie hat vergangenes Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum gefeiert und dabei mehr als eine Million Fahrgäste transportiert. „Niederösterreich ist das Land der PendlerInnen. Als zukunftsgerichtetes blau-gelbes Eisenbahnunternehmen liegt uns die klimafreundliche Mobilität daher besonders am Herzen. Es gilt, die Verkehrswege nachhaltig zu optimieren. Im Frühjahr 2019 haben wir deshalb in Kooperation mit der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ (eNu) direkt vor der NÖVOG Betriebsstätte am St. Pöltner Alpenbahnhof eine Nextbike-Station errichtet, um unseren KundInnen und MitarbeiterInnen den Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu erleichtern“, ergänzt NÖVOG-Geschäftsführerin Barbara Komarek.
„Bike & Ride aus Sicht der ÖBB“, vorgestellt durch Thomas Pipp, Best Practice Bespiel der Stadtgemeinde Baden (Gerfried Koch) und sichere Radabstellboxen der Firmen Innovametall und Merokey rundeten das Programm ab. Die Referate sind unter www.radland.at nachzulesen.

Foto: eNu-Geschäftsführer Herbert Greisberger, Gerfried Koch (Klima- und Energiereferat Baden), eNu-Prokuristin Christa Ruspeckhofer, NÖVOG-Geschäftsführerin Barbara Komarek, RADLand-Projektleiter  Bernd Hildebrandt, Franz Stöger (NÖVOG/Merokey), Richard Pouzar (Land NÖ, RU7), Thomas Pipp (ÖBB), Christoph Wöss und Klaus Pichlbauer (beide innovametall)
Bildnachweis: Philipp Hebenstreit
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Für JournalistInnen-Rückfragen:
*Die Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ
Pressesprecher Philipp Hebenstreit
philipp.hebenstreit@enu.at
0676 836 88 569

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