e-Mobilität der Zukunft testen: Echsenbach startet Feldversuch

Presseaussendung, 17. Oktober 2018

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Anfang November beginnt in Echsenbach ein großer Feldversuch in Sachen e-Mobilität im Alltag. Eine Siedlung wird mit insgesamt 24 e-Autos ausgestattet. Der Feldversuch soll aufzeigen, wie die elektromobile Zukunft aussehen kann. Am Dienstag wurden die Autos verlost.

Nach einer Umfrage bei den BewohnerInnen in der Siedlung haben sich sofort 24 Haushalte für eine Teilnahme an diesem Feldtest angemeldet. Die TeilnehmerInnen bekommen für den Zeitraum von November 2018 bis Mitte Jänner 2019 je ein Elektrofahrzeug zur Verfügung gestellt. Diese Fahrzeuge wurden nun verlost. Ab 2. November sollen die TeilnehmerInnen alle Wege nach Möglichkeit elektrisch zurücklegen, zu Hause laden und auch ihre Erfahrungen detailliert aufzeichnen. Die Sonnenhang- und Hartl Haus Straße in der e5-Gemeinde Echsenbach ist eine typische niederösterreichische Einfamilienhaussiedlung. Es befinden sich bereits Photovoltaikanlagen sowie Wärmepumpen im Projektgebiet, dies wird zukünftig in vielen Wohngebieten der Fall sein. Die vorhandenen Wärmepumpen und die Durchführung des Feldtests im Winter sorgen für eine besondere Herausforderung. „In Summe ergeben sich somit beste Voraussetzungen für einen Feldtest mit hoher Elektroautodichte und hoher Netzbelastung“, erklärt Projektleiter Franz Angerer von der Abteilung Umwelt- und Energiewirtschaft des Landes Niederösterreich. Angerer erwartet sich durch den Feldversuch nachhaltige Rückschlüsse: „Wir bringen Stromanbieter, Netzbetreiber, Anbieter von Ladestationen und Haushalte im Testbetrieb zusammen, um ein bestmögliches Ergebnis zur Umsetzung der e-Mobilitätsstrategie des Landes NÖ zu erreichen.“

„Elektromobilität kann umweltpolitischer Problemlöser der Zukunft werden“

Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich, ergänzt: „Elektromobilität kann der wichtigste umweltpolitische Problemlöser der Zukunft werden. Es gibt keine CO2-Emissionen im Betrieb, kaum Lärm bei geringen Geschwindigkeiten, keine Stick- und Schwefeloxide und der Betrieb kann mit heimischer erneuerbare Energie sichergestellt werden.“

Die Ladung der Fahrzeuge erfolgt über eigens für den Test adaptierte Ladestationen. Die Wallboxen der Firmen Keba und Schrack können selbständig die Ladeleistung anpassen. „Die gewählten Einstellungen ermöglichen es, dass auch bei gleichzeitigem Laden an vielen Punkten möglichst überall eine gleich schnelle Ladung der e-Autos erfolgen kann und jedenfalls die Versorgungssicherheit gewährt bleibt“, erklärt Ute Teufelberger,  E-Mobilitätsverantwortliche der EVN.

Bürgermeister Josef Baireder blickt voller Freude auf den Feldversuch in der e5-Gemeinde: „Es ist ein Vorzeigeprojekt. Da wir vom Öffentlichen Verkehr nicht so gesegnet sind, ist dieser Feldversuch ein wichtiger Teil im Hinblick auf Mobilität.“

Mehr Informationen erhalten Interessierte unter www.enu.at/feldversuch und am Servicetelefon der Energie- und Umweltagentur NÖ, 02742 219 19.

Für Rückfragen:

Philipp Hebenstreit
Pressesprecher
Energie- und Umweltagentur NÖ
Tel. 02742 219 19
philipp.hebenstreit@enu.at, www.enu.at

Foto Echsenbach 1: E-Mobilitätsexperte Matthias Komarek, Ewald Grabner (beide eNu), Stefanie und Markus Woldrich, Bürgermeister Josef Baireder, Ute Teufelberger (E-Mobilitätsverantwortliche der EVN), Walter Trachsler (Leiter EVN Kundenzentrum Waidhofen/Thaya), Nadine Kraus und Projektleiter Franz Angerer (beide Abteilung Umwelt- und Energiewirtschaft des Landes Niederösterreich) und Vizebürgermeister Wolfgang Sinhuber

Fotonachweis: eNu/Hebe

Foto Echsenbach 2: Am Dienstag fiel der Startschuss für den Feldversuch in der e5-Gemeinde Echsenbach.

Fotonachweis: eNu/Hebe

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