Erfolgsmodell: 400 neue „nextbikes“ werden bestellt

Presseaussendung, September 2018

Das Fahrradverleihangebot nextbike ist bereits seit neun Jahren in Niederösterreich im Einsatz. Seither haben sich die Leihräder gut in den öffentlichen Nahverkehr integriert und sind ein Erfolgsmodell in Niederösterreich. Nun wird fast die Hälfte der Räder ausgetauscht.

Rund 40.000 registrierte Kundinnen und Kunden nutzen die nextbike-Flotte auf ihren täglichen Wegen in Niederösterreich. Nextbike wurde vor 13 Jahren in Leipzig gegründet und seither stetig weiterentwickelt. Das Land Niederösterreich war einer der ersten Auftraggeber, hierzulande ist das Fahrradverleihsystem seit neun Jahren im Einsatz. LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf dazu: „Nextbike hat sich in der Zeit sehr gut entwickelt: Über 50.000 Fahrten werden alljährlich mit der 900 Räder umfassenden Flotte zurückgelegt. Im Zeitraum von 20. März bis 31. Juli 2018 gab es in ganz Niederösterreich 35.000 Ausleihen. Das ist eine Steigerung von 16,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Anzahl der Neuregistrierungen ist um 16 Prozent von 4.239 auf 4.925 gestiegen. Das Verleihnetz erstreckt sich über 73 Gemeinden und besteht aus 198 Leihstationen, die mit jeweils vier bis 20 Rädern bestückt sind. Die nextbikes sind eine wichtige Ergänzung zum öffentlichen Verkehr und sind daher vorwiegend an Bahnhöfen, Haltestellen und öffentlichen Einrichtungen oder bei größeren Arbeitgebern zu finden.“ Aufgrund des enormen Interesses werden 400 neue Räder geordert und stehen Zug um Zug spätestens zum Saisonstart 2019 bereit.

Neue Rädergeneration mit moderner Ausstattung

Die neuen Leihräder unterscheiden sich vor allem durch ein intelligentes Schließsystem mit GPS-Ortung. Diese neue Technologie bietet den Vorteil, dass es gänzlich ohne Nummernschloss auskommt. Das integrierte Bluetooth Rahmenschloss öffnet sich nach Freigabe per App oder Anruf automatisch. Der Ausleihvorgang ist damit noch einfacher und schneller durchzuführen. Für die Rückgabe und das Abmelden des Rades reicht es, das Rahmenschloss manuell zu schließen. Will man das nextbike zwischenzeitlich parken, gibt es dafür eine eigene Funktion in der App, die das ermöglicht. Damit kann das Leihrad verschlossen werden, ohne es abzumelden und man kann nach einer Pause mit dem geparkten Rad einfach weiterfahren. Alle 400 neuen Räder haben eine moderne Ausstattung mit 3-Gang-Schaltung, automatischen LED-Lichtern, einen höhenverstellbaren Sattel, Reifen mit Pannenschutz und sie verfügen über einen stabilen Frontkorb.

Die neuen nextbikes werden zuerst in jenen Gebieten ausgetauscht, wo die Leihräder am intensivsten genutzt werden. Das heißt in St. Pölten, Wiener Neustadt und im Bezirk Mödling inklusive Perchtoldsdorf werden die alten Räder gegen die neue Generation ausgetauscht. Die neue Technologie am Rad und der Fahrkomfort werden für frischen Wind sorgen und sicherlich noch mehr Menschen für das Radfahren begeistern.

Service und Wartung

Damit die nextbikes gut in Schuss bleiben und immer einsatzbereit sind, ist das regelmäßige Service eine wichtige Aufgabe. „Öffentlich genutzte Räder, die täglich Wind und Wetter ausgesetzt sind, werden stark beansprucht. Das hat dazu geführt, dass trotz wöchentlicher Wartung und Investition in Ersatzteile, die erste Generation Räder nun ausgetauscht werden muss“, erklärt Dr. Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ. 

nextbike ausleihen und losradeln

Die Energie- und Umweltagentur NÖ Betriebs-GmbH betreut nextbike in Niederösterreich. Um sich ein Leihrad auszuborgen, genügt eine einmalige Registrierung über die kostenlose App, die nextbike Hotline 02742 22 99 01 oder auf www.nextbike.at. Neben der Hotline können die Räder auch per eigener App oder mittels QR-Code, mit dem die nextbikes beklebt sind, ausgeliehen werden. Der Verleihtarif beträgt 1 Euro pro Stunde beziehungsweise 10 Euro pro Tag.

Mehr Informationen zu nextbike

erhalten Interessierte bei der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich, Tel. 02742 219 19, auf www.enu.at, www.nextbike.at und www.nextbike.at

nextbike auf Facebook: www.facebook.com/nextbikeaustria

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Für JournalistInnen-Rückfragen:
Energie- und Umweltagentur NÖ
Philipp Hebenstreit
Tel.: 02742 219 19, 0676 836 88 569
philipp.hebenstreit@enu.at, www.enu.at

Foto (von links): Katharina Peherstorfer, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, eNu-Geschäftsführer Herbert Greisberger

Fotonachweis: NLK/Filzwieser

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