Niederösterreich radelt auch im Winter

Presseaussendung, 8. Februar 2019

Am heutigen 8. Februar ist der „International Winter Bike to Work Day“. Auch in Niederösterreich gibt es im Winter immer wieder schnee- und frostfreie Tage mit Sonnenschein, die sich ideal zum Radfahren eignen. Besonders motivierte RadfahrerInnen lassen sich von Schlechtwetter und Minusgraden nicht stoppen. Denn mit der richtigen Ausrüstung, angepasstem Fahrverhalten und geräumten Radwegen steht einem ganzjährigen Radfahrvergnügen nichts im Wege. Die Expertinnen und Experten der Energie- und Umweltagentur NÖ liefern Tipps, damit die NiederösterreicherInnen auch im Winter sicher in die Pedale treten können.

Radfahren liegt im Trend und mittlerweile sind auch zahlreiche RadlerInnen in der kalten Jahreszeit umweltfreundlich mobil. Aber dazu sollten einige Tipps beachtet werden, damit man sicher unterwegs ist. „Radfahren ist nicht nur gesund, sondern tut auch dem Klima und der Umwelt gut. Für zahlreiche Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher ist Radfahren mittlerweile ein Ganzjahresvergnügen. Man sollte sich an einige Grundregeln halten, um gut und vor allem sicher durch den Winter zu kommen“, ist LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf überzeugt.

„Auch bei trübem Wetter und eisigen Temperaturen spricht nichts dagegen sich die tägliche Portion Bewegung beim Radfahren zu holen. Wichtig sind dabei gute Kleidung und Ausrüstung sowie vorausschauendes Fahren“, weiß Dipl.-Päd. Christa Ruspeckhofer, Prokuristin der Energie- und Umweltagentur NÖ.

Die richtige Kleidung

Winddichte beziehungsweise wasserdichte sowie atmungsaktive Kleidung hilft gegen Nässe und Kälte. Am besten trägt man die Kleidung im „Zwiebelprinzip“. Falls die Temperaturen milder ausfallen als erwartet, ist es auch problemlos möglich eine Schicht auszuziehen. Bei der Kleidung sollten helle Farben gewählt werden, und wenn möglich sollte man noch zusätzliche Reflektoren zur besseren Sichtbarkeit anbringen.

Ein Muss: das winterfitte Fahrrad

Besonders wichtig im Winter ist außerdem eine gute Beleuchtung des Fahrrades. Am besten ist eine LED-Beleuchtung mit Standlichtfunktion, damit man auch gesehen wird, wenn man an einer Kreuzung hält. Nabendynamos ermöglichen eine optimale, dauerhafte Stromversorgung der Lichtanlage. Damit ist man immer auf der sicheren Seite und läuft nicht Gefahr, dass bei der Fahrt das Licht wegen leerer Akkus ausgeht. Das Fahrrad sollte außerdem mit allen vorgeschriebenen Reflektoren ausgestattet sein. Um ein winterfittes Rad zu haben, sollte man den Reifendruck etwas verringern, die Kette immer wieder ölen und vor Salz schützen sowie die Funktionstüchtigkeit der Bremsen regelmäßig überprüfen. E-Bikes können auch im Winter verwendet werden, sie sind allerdings wegen der Akkus empfindlicher als normale Räder. Die Akkus sollten den kalten Außentemperaturen nur eine möglichst kurze Zeit ausgesetzt und die E-Bikes nach der Verwendung in einem beheizten Raum abgestellt werden.

Vorausschauend und angepasst fahren

Generell gilt, dass das Tempo immer den Fahrbahnverhältnissen angepasst werden sollte, denn Nässe, Schnee oder Laub können den Bremsweg empfindlich verlängern. Wer den Sattel etwas tiefer stellt, kann bei spontanen Bremsvorgängen schneller Absteigen beziehungsweise die Füße auf den Boden stellen, was für zusätzliche Sicherheit sorgt. Es gibt sogar eigene Winterreifen mit Spikes für Fahrräder zu kaufen – auch das ist eine Überlegung wert, vor allem wenn man regelmäßig bei winterlichen Verhältnissen unterwegs ist.
Weitere Informationen zur RADLand Niederösterreich, einer Initiative der Energie- und Umweltagentur NÖ erhalten Sie unter der Telefonnummer 02742 219 19 bzw. per E-Mail radland@enu.at sowie auf den Websites www.radland.at und www.enu.at

Für JournalistInnen-Rückfragen:

Energie- und Umweltagentur NÖ
Philipp Hebenstreit
Tel. 02742 219 19, 0676 836 885 69
philipp.hebenstreit@enu.at, www.enu.at

Foto: Radeln im Winter ist mit der richtigen Ausrüstung kein Problem.
Fotocredit: www.pov.at

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