Nutze deine Chance – Unterschreibe gegen Atommüll-Endlager!

Presseaussendung, 28. September 2017

Seit Mitte Juni wurden bereits 35.000 Unterschriften gegen die drohenden Atommüll-Endlager an der niederösterreichischen Grenze gesammelt. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf rufen alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher auf, die nächsten Tage zu nutzen und auf www.energiebewegung.at zu unterschreiben.

Tschechien untersucht nächstes Jahr einige Standorte auf ihre Eignung als Atommüll-Endlager. Auch Orte nahe der niederösterreichischen Grenze sind  im Gespräch. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner ist der Ernst der Lage bewusst: „Diese Unterschriftenaktion soll unseren tschechischen Nachbarn klar vor Augen führen, dass wir in Niederösterreich NEIN sagen zu einem Atommüll-Endlager an unserer Grenze. Gemeinsam verschaffen wir uns Gehör!“ Ein geplanter Standort für ein Atommüll Endlager ist Cihadlo und dieser ist nur unwesentliche weit von der niederösterreichischen Grenze zu Tschechien entfernt, nämlich 21 km. Niederösterreich setzt immer wieder Akzente gegen die Atomkraft und auch diese Unterschriften-Aktion hat bereits viele Unterstützerinnen und Unterstützer. „35.000 Unterschriften, die wir bereits gesammelt haben, sind ein starkes Zeichen und ich danke allen für die Unterstützung. Nutzen wir nun die nächsten Tage und mobilisieren noch einmal gemeinsam für die Zukunft unserer Kinder und das Wohl der Bevölkerung. Jede Unterschrift zählt“, ergänzt LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf. Die neuesten Entwicklungen in Tschechien zeigen aber, dass die Atomkraft weiter forciert wird.  

Energiewende läuft
Auf Initiative von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf läuft seit Mitte Juni eine landesweite Unterschriftenaktion gegen die geplanten Atommüll-Endlager in Tschechien. Mit der Unterschriftenaktion soll ein klares und flächendeckendes Bekenntnis gegen die Atomkraft und für 100 Prozent Erneuerbare Energie geschaffen werden. Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ weiß: „Der Ausbau der Atomkraft sowie radioaktiver Müll direkt an der niederösterreichischen Grenze betreffen uns alle und stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar, das wir verhindern müssen. In Niederösterreich decken wir unseren Strombedarf bereits vollständig aus Erneuerbaren Energien. Bei uns ist die Energiewende voll in Gang.“

Atommüll-Endlager-Suche in Tschechien
Tschechien ist seit 2016 auf der Suche nach einem Endlager-Standort, mehrere potentielle Standorte sind derzeit bekannt und werden geprüft. Darunter etwa Čihadlo, nur rund 21 km von der Staatsgrenze entfernt.

Weitere Informationen: www.energiebewegung.at

Für Rückfragen:
Michael Strasser
Pressesprecher
Energie- und Umweltagentur NÖ
Tel. 02742 219 19-333
michael.strasser@enu.at, www.enu.at

Foto 1_Atommüll-Endlager Standorte

Bildnachweis: eNu

Foto 2_Atommüll – Nein danke!

Bildnachweis: eNu

Bitte verwenden Sie das Bild nur in Zusammenhang mit dem Artikel.

Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden. Mehr Informationen