Obersiebenbrunn: Eine Wohnhausanlage ist e-mobil unterwegs

Presseaussendung, 14. März 2019

e-Auto Feldversuch in Obersiebenbrunn - Gruppenbild

Walter Mayr (NBG), Stefan Szyszkowitz (EVN), LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Feldversuchsteilnehmerin Verena Huber mit Sohn Leon und Christian Milota (eNu)

Zukünftige Mobilität ist heute schon erlebbar. Das beweist der Feldversuch „e-Mobilität“ in Obersiebenbrunn eindeutig. Denn 14 Haushalte beteiligten sich beim Feldversuch und lieferten dadurch wichtige Rückschlüsse auf die Mobilität von morgen. LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf dazu: „e-Mobilität ist bereits jetzt alltagstauglich.“

14 Haushalte der Wohnhausanlage in der Feldgasse 16 bis 18 nahmen von Mitte Jänner bis Mitte März 2019 am Feldversuch teil. Sie testeten für je ein Monat ein Elektrofahrzeug und verpflichteten sich alle Wege nach Möglichkeit elektrisch zurück zu legen und auch ihre Erfahrungen detailliert aufzuzeichnen. Zusätzlich steht den Bewohnern zwischen Dezember 2018 und April 2019 ein e-Carsharing-Fahrzeug zur Verfügung. Davor war das ein e-Transportbus für den Umzug.

e-Mobilität ist in Niederösterreich angekommen

Die ersten Erkenntnisse stehen bereits fest. LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf dazu: „e-Autos sind auf jeden Fall praxistauglich. Die hochgerechneten Jahresfahrleistungen der TesterInnen liegen bei 20.000 bis 40.000 Kilometer. E-Mobilität ist damit in Niederösterreich längst kein Nischenthema mehr.“ Eine Herausforderung stellen aktuell die Ortsnetze dar, die einer Umstellung auf E-Mobilität noch nicht gewachsen sind – insbesondere in Kombination mit Photovoltaik-Anlagen und Wärmepumpen. „Dank der Erkenntnisse im Feldversuch, können wir den optimalen Ausbau der Ortsnetze rechtzeitig in Angriff nehmen“, so EVN-Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz.“ Im Hinblick auf die Ladeinfrastruktur konnten also sowohl die EVN-Tochter Netz NÖ als auch die Wohnbaugenossenschaft NBG wichtige Rückschlüsse ziehen. „Die Stromversorgung am Parkplatz beim Neubau ist einfach, weil die Verkabelung zu jedem Parkplatz gleich ausgeführt wurde. Das werden wir bei künftigen Neubauten mitdenken“, erklärt Walter Mayr von der NBG.

Auch die Meinung der FeldversuchsteilnehmerInnen hat sich bereits geändert. Während zu Beginn des Versuches Skepsis vorherrschte, haben bereits einige Bewohner erklärt, dass sie sicher nicht „bis an ihr Lebensende nur mehr Verbrenner fahren werden.“ LH-Stellvertreter Pernkopf ergänzt: „Die Teilnehmer haben e-Mobilität am eigenen Leib verspürt. Sie wissen genau, dass elektrisch betriebene Fahrzeuge nicht nur umweltfreundlich und leise unterwegs sind, sondern auch problemlos fast jede Alltagsstrecke schaffen.“ Christian Milota, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ abschließend: „Auch das Angebot eines e-Carsharings wurde und wird sehr positiv angenommen, speziell der Ersatz eines Zweitwagens ist damit gut möglich.“

Mehr Informationen erhalten Interessierte unter www.enu.at/elektromobilitaet oder www.enu.at/feldversuch und am Servicetelefon der Energie- und Umweltagentur NÖ, 02742 219 19.

Projektteam: Amt der NÖ Landesregierung (Abteilung Umwelt- und Energiewirtschaft), Energie- und Umweltagentur NÖ (eNu), ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH, EVN, Netz Niederösterreich, KEBA, Schrack

Für JournalistInnenrückfragen:

Energie- und Umweltagentur NÖ
Pressesprecher Philipp Hebenstreit
Mobil +43 676 83 688 569; philipp.hebenstreit@enu.at, www.enu.at

Bildbeschreibung (v. l.): Walter Mayr (NBG), Stefan Szyszkowitz (EVN), LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Feldversuchsteilnehmerin Verena Huber mit Sohn Leon und Christian Milota (eNu).
Fotonachweis: Imre Antal

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