Sonnenstrom weiterhin auf Erfolgskurs

Presseaussendung, 27.7.2017

Auf die Fläche Niederösterreichs strahlt etwa 200 Mal mehr Sonnenenergie ein, als im Laufe eines Jahres an Energie benötigt wird. Insgesamt produzieren die niederösterreichischen Sonnenkraftwerke Strom für etwa 74.100 Haushalte. Photovoltaik-Anlagen werden als Stromquelle für Privathaushalte und öffentliche Gebäude immer attraktiver.

Schon jetzt liefern Photovoltaik-Anlagen an besonders sonnigen Tagen im Sommer über 7 Prozent des Strombedarfs eines Tages. Zur Mittagszeit, an Feiertagen oder Wochenenden kann die Deckung aus PV-Strom beachtliche 18 Prozent erreichen. Laut dem NÖ Energiefahrplan soll die heute verfügbare PV-Leistung vervielfacht werden: Bis 2020 sollen laut dem NÖ Energiefahrplan mittels Photovoltaik 500 Gigawattstunden Strom produziert werden, bis 2030 werden 2.000 Gigawattstunden angestrebt. „Mit den zahlreichen Initiativen, die die Energie- und Umweltagentur NÖ jährlich startet, leisten wir einen wertvollen Beitrag zur Erreichung dieser Ziele. Derzeit sind wir hier auf einem guten Weg, immerhin werden bereits 100 % unseres Strombedarfs aus erneuerbaren Energien gedeckt. Hier hat auch die Sonnenenergie einen wesentlichen Anteil“, berichtet Dr. Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ. Wie viel PV-Strom gerade in Niederösterreich produziert wird, zeigt der NÖ Energie-Live-Ticker auf www.energiebewegung.at.

NÖ ist Vorreiter bei Bürgerbeteiligungsprojekten
In über 50 Gemeinden in Niederösterreich laufen derzeit Photovoltaik-Bürgerbeteiligungsprojekte mit einer Gesamtleistung von mehr als sieben Megawatt-Peak. Das Modell hinter diesen Projekten ist simpel und dennoch lukrativ für Investoren und Gemeinden. Die Bürgerinnen und Bürger können in den Bau von Photovoltaikanlagen investieren, ohne die Anlage selbst errichten zu müssen. Die Installation erfolgt meist auf öffentlichen Gebäuden. Diese alternative Beteiligungsform stellt für einen immer größer werdenden Teil der Bevölkerung eine interessante Anlagemöglichkeit dar. Für interessierte Gemeinden hat die eNu ein spezielles Beratungsangebot entwickelt mit dem BürgerInnenbeteiligungsmodelle schnell und günstig umgesetzt werden können.

Förderungen für Solarstrom weiterhin attraktiv
Interessant sind die Photovoltaikanlagen aber auch für Privathaushalte.  In den letzten Jahren ist der Preis für Photovoltaikanlagen stark gesunken: Seit 2011 sind die durchschnittlichen Moduleinkaufspreise der österreichischen AnlagenplanerInnen um über 50 Prozent gefallen. Auch die Eigennutzung des Sonnenstroms im Haushalt oder für das eigene Elektroauto trägt zu einer höheren Wirtschaftlichkeit bei. Zusätzlich bietet der Klima- und Energiefonds einen Direktzuschuss zu den Investitionskosten.

Energieberatung in Anspruch nehmen
Neben dem Ausbau der Erneuerbaren Energie kommt der Energieeffizienz eine entscheidende Bedeutung bei der Energiewende zu. „Die Energieberatung NÖ berät sowohl zur Einsparung von Energie, als auch zur Nutzung von Erneuerbaren Energieträgern wie Photovoltaik oder zur Anschaffung von e-Autos“, so Dr. Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ. Die konkreten Beratungsangebote der Energieberatung Niederösterreich finden Sie unter www.energieberatung-noe.at. Hier erhalten Sie auch Informationen zu Errichtung von PV-Anlagen für den Eigenverbrauch etwa in der Broschüre „Solaranlagen planen und gestalten“ sowie umfassende Strom- und Energiespartipps.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Energieberatungshotline der Energie- und Umweltagentur NÖ unter der Telefonnummer 02742 221 44 bzw. unter www.enu.at.

Für Rückfragen:

Energie- und Umweltagentur NÖ

Michael Strasser

Pressesprecher

Mobil: 0664/8238474

michael.strasser@enu.at, www.enu.at

Foto_Photovoltaik:

Bildnachweis: eNu

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