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Windkraft in Niederösterreich

Für die niederösterreichische Energiewende nimmt die Nutzung der Windenergie einen hohen Stellenwert ein. Bis 2030 sollen 7.000 Gigawattstunden (GWh) Strom mit Windrädern produziert werden. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur verstärkten Nutzung heimischer Energieträger. Windenergienutzung bietet aber nicht nur Vorteile. Für Landschaft und Artenvielfalt können auch Nachteile entstehen. Naturschutzinteressen müssen daher in der Planung berücksichtigt und verschiedene Interessensgruppen eingebunden werden. Die Energie- und Umweltagentur NÖ (eNu) stellt im Folgenden die wichtigsten Für und Wider der Windenergienutzung dar.

Das Land Niederösterreich hat sich im Bereich der erneuerbaren Energien ambitionierte Ziele gesetzt. Ende 2015 konnten bereits 100 Prozent unseres Strombedarfs aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Die Windkraft hat viel zu diesem Ziel beigetragen. Da erneuerbarer Strom in Zukunft eine noch wichtigere Rolle spielen wird, ist ein weiterer Ausbau der Ökostromerzeugung notwendig. 

Ende 2013 waren in Niederösterreich 454 netzgekoppelte Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 800 Megawatt (MW) in Betrieb. Im Jahr 2014 wurden 55 Windkraftanlagen mit einer Leistung von rund 167 MW in Niederösterreich dazu gebaut. Ende 2015 waren bereits 610 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1.260 MW in Niederösterreich in Betrieb.

Nach dem NÖ Energiefahrplan sollen bis 2020 mit 650 Windkraftanlagen rund 4.000 GWh Strom produziert werden. Bis 2030 ist geplant 7.000 GWh elektrische Energie mit 950 Windkraftanlagen zu erzeugen.