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Auf Erkundungstour zur Roten Quelle

Bei einer Entdeckungstour zum Klingfurtherbach und in die Schauerleiten wurden die Lebensräume entlang eines Zubringerbachs der Leitha erkundet.

Gruppenbild der Exkursionsteilnehmerinnen und -Teilnehmer

Der Botaniker und Ökologe Norbert Sauberer führte am Samstag, den 3. Oktober 2026, eine Gruppe von 35 Personen, die überwiegend in der näheren Umgebung wohnen, aber auch aus Ternitz und Willendorf angereist sind, von Walpersbach aus bachaufwärts.

Vision: Biotopverbund für Amphibien

Der Endpunkt der Exkursion war die sogenannte „Rote Quelle“ oder „Ockerquelle“, die wegen ihres rostfarbenen Wassers so genannt wird. Die Problematik der zunehmenden Trockenheit und des damit verbundenen Rückgangs der Amphibien wurde besprochen. Erhaltung und Entwicklung von Feuchtlebensräumen als Trittsteinbiotope für Molche, Salamander, Frösche und Unken ist dringender denn je.

Mit einer geplanten Anlage von mehreren kleinen Tümpeln und Feuchtbiotopen entlang der Bäche könnte ein Biotopverbund entstehen, der es den Amphibien ermöglichen würde, sich wieder auszubreiten und ihre Bestände zu stabilisieren.

Die Exkursion wurde von der Schutzgebietsbetreuung Niederösterreich gemeinsam mit dem Verein „Der Segelfalter“ im Rosaliengebirge organisiert.

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