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Auf zur Safari: Wildbienen entlang der Schwarza

Bei einer Exkursion ins Europaschutzgebiet Feuchte Ebene-Leithaauen konnte die vielfältige Welt der Wildbienen entdeckt werden. 

Gruppenbild der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Exkursion

Am Samstag, den 9. Mai 2026 führte der Wildbienenexperte Matthias Kogler unter dem Titel „Was summt und brummt denn da? – Wildbienen-Safari entlang der Schwarza“ eine Gruppe von 21 interessierten Personen vom Bahnhof in Bad Erlach zum trockengefallenen Flussbett der Schwarza im Europaschutzgebiet Feuchte Ebene-Leithaauen.

Er erklärte Details zur Anpassung von Wildbienen an verschiedene Lebensräume und zur Spezialisierung der Nahrungsaufnahme. So gibt es Wildbienen, die nur ganz bestimmte Pflanzengattungen oder Pflanzenfamilien besuchen. Beispielsweise blühten gerade einige Arten aus der Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae). Hier konnten sowohl Nahrungsgeneralisten als auch Nahrungsspezialisten entdeckt werden.

Die vielfältige Welt der Wildbienen

Ausführlich berichtete Matthias Kogler über die Nistgewohnheiten von Wildbienen. Die meisten Arten nisten im Boden und graben dazu Gänge mit einzelnen Brutzellen. Jede Brutzelle wird mit Pollen und Nektar befüllt und mit jeweils einem Ei belegt. Die ausgewachsenen Tiere schlüpfen dann nach ihrer Verpuppung im nächsten Jahr.

Wichtig sind aber auch natürliche Hohlräume wie Käferfraßgänge im Holz oder kleine Fels- und Mauerspalten. Etliche Arten benötigen dürre Pflanzenstängel in die Hohlräume genagt werden. Daher wäre es auch in Gärten wichtig in einem bestimmten Bereich diese Pflanzenstängel bis ins Frühjahr stehen zu lassen.

Aufgrund der Trockenheit und des damit verbundenen Mangels an Blüten entfiel der Besuch eines Trockenrasens (Heißlände) in Schwarzau am Steinfeld. Als Ersatz wurde eine blütenreiche Wiese am Klingfurther Bach in Walpersbach besucht.

Eine Exkursion der Schutzgebietsbetreuung Niederösterreich, die gemeinsam mit dem Verein „Der Segelfalter“ im Süden des Europaschutzgebiets Feuchte Ebene-Leithaauen veranstaltet wurde.

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