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Dranbleiben lohnt sich: Freiwillige sehen ihre Erfolge wachsen

Im Oktober waren erneut Freiwillige des Ökosozialen Studierendenforums und des Jugendprogramms des WWF Österreich am Hundsheimer Berg im Einsatz.

Gruppenbild der freiwilligen Helferinnen und Helfer

Unter der fachlichen Begleitung der Schutzgebietsbetreuung (Büro V.I.N.C.A.) setzten sich die zehn Freiwilligen bereits zum dritten Mal für den Erhalt der wertvollen Trockenrasen und die Förderung des Wacholders ein.

Fitness für den Wacholder

Mit Astscheren, Handsägen und Rechen rückten die Freiwilligen den aufkommenden Sträuchern und Gehölzen zu Leibe. Wie schon bei den vergangenen beiden Einsätzen im Sommer 2025 und im Frühjahr 2026 wurde eine Trockenrasenfläche im Bereich des Roten Kreuzes, auch als „Vier Linden“ bekannt, gepflegt. Ziel war es, die zunehmende Verbuschung auf dem Halbtrockenrasen zurückzudrängen und vor allem den Wacholder (Juniperus communis) von dichtem Bewuchs zu befreien. Denn dieses besondere Schutzgut des Gebiets wächst sehr langsam und benötigt ausreichend Licht und Platz, um sich gut entwickeln zu können.

Da einige der Freiwilligen bereits bei allen drei Pflegeeinsätzen dabei waren, konnten sie selbst beobachten, wie sich die Fläche seit ihrem ersten Besuch verändert hat. „Die damals noch stark zugewachsenen Wacholder stehen inzwischen wieder deutlich freier und schauen gesünder aus!“ bemerkte eine Teilnehmerin. Ein schöner Erfolg, der zeigt, dass sich die gemeinsame Arbeit lohnt!

Die freiwilligen Helferinnen und Helfer beim Pflegeeinsatz.

Den eigenen Beitrag zum Naturschutz hautnah miterleben

Genau das ist auch die Idee hinter den wiederkehrenden Pflegeeinsätzen, die mit Unterstützung des Landes Niederösterreich und der Europäischen Union finanziert werden: Die Freiwilligen sollen über mehrere Jahre hinweg dieselbe Fläche betreuen und so miterleben können, wie sich die Landschaft durch ihren Einsatz Schritt für Schritt verändert. Dadurch leisten sie nicht nur einen wertvollen Beitrag zum Naturschutz und lernen Interessantes über verschiedene Tier- und Pflanzenarten des Schutzgebiets, sondern stellen auch eine persönliche Verbindung zu „ihrer“ Pflegefläche her.

Trockenrasen am Hundsheimer Berg werden verschieden gepflegt

Die (Halb)Trockenrasen am Hundsheimer Berg sind ein wichtiger Lebensraum für zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten. Früher wurden diese Flächen durch die traditionelle Beweidung mit Schafen, Ziegen und Rindern offengehalten. Mit dem Rückgang der Beweidung konnten sich jedoch immer mehr Sträucher ausbreiten und die lichtliebenden Pflanzen verdrängen. Heute hilft die wieder aufgenommene Beweidung dabei, die wertvollen Trockenrasen zu erhalten. Manche Flächen können jedoch nicht beweidet werden – dort ist die händische Pflege und die Hilfe engagierter Freiwilliger weiterhin sehr wichtig.

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