Gruppenbild vom Feldversuch in Seitenstetten

Feldversuch e-Mobilität in Obersiebenbrunn

Im Jänner 2019 startete erstmals ein e-Mobilitäts-Pilotprojekt in einer Wohnhausanlage. Für den Umzug stand den BewohnerInnen bereits vorab ein e-Transporter zur Verfügung.

e-Auto Feldversuch in Obersiebenbrunn - Gruppenbild

Walter Mayr (NBG), Stefan Szyszkowitz (EVN), LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Feldversuchsteilnehmerin Verena Huber mit Sohn Leon und Christian Milota (eNu)

Daten & Fakten

  • Gemeinde: Obersiebenbrunn
  • Zeitraum: Jänner bis März 2019
  • TeilnehmerInnen: 14 Haushalte
  • Fahrzeuge: 7 Elektroautos 

Schlussfolgerungen

  • Mit den am Markt befindlichen Fahrzeugen und mit der bestehenden Infrastruktur konnten bereits heute die wesentlichen Mobilitätsbedürfnisse gedeckt werden.
  • Beim Wohnungsbau ist vorausschauende Planung entscheidend. Damit können die MieterInnen/EigentümerInnen ganz einfach Ladeinfrastruktur für ihr zukünftiges e-Auto installieren (lassen).
  • Beim Bestand von Wohnhausanlagen ist die nachträgliche Errichtung von e-Ladeinfrastruktur eine Herausforderung – aus legistischer, technischer und finanzieller Sicht. 

Von Oktober bis Dezember 2018 stand den BewohnerInnen der neuen Wohnhausanlage Feldgasse 16, 17 und 18 in Obersiebenbrunn ein geräumiger Elektrotransportbus zur Verfügung. Sie konnten das Sharingfahrzeug bestens für den Umzug nutzen. Im Jänner wurde der e-Transportbus durch ein e-Carsharing-Auto ersetzt.

7 e-Autos zur freien Verfügung

Von Mitte Jänner bis Mitte März 2019 bekamen die BewohnerInnen insgesamt sieben e-Autos zur persönlichen Verwendung kostenlos zur Verfügung gestellt und könnten die Elektrofahrzeuge auf Herz und Nieren testen. Nach einem Monat wechselten die Fahrzeuge die Testpersonen. Das Projekt ist nach dem Feldversuch in Seitenstetten im Jahr 2017 und dem Feldversuch in Echsenbach ein nächster Meilenstein in der e-Mobilität. Durch diesen Pilotversuch konnten einerseits die Akzeptanz der e-Mobilität gesteigert und andererseits auch die Auswirkungen auf das Stromnetz getestet werden.

Gruppenbild: Feldversuch zur e-Mobilität in Obersiebenbrunn

Startschuss für den Feldversuch in der Gemeinde Obersiebenbrunn.

Zusammenfassung der Ergebnisse

  • e-Autos sind auf jeden Fall praxistauglich. Die hochgerechneten Jahresfahrleistungen der TesterInnen liegen bei 20.000 bis 40.000 Kilometer.
  • Das Stromnetz ist aufgrund der vorausschauenden Planung des Netzbetreibers in gutem Zustand – somit beste Voraussetzungen für hohe e-Auto-Dichten.
  • Bei zukünftiger hoher e-Auto-Dichte kann ein Lademanagement zur Netzentlastung bzw. Kostenreduktion von Vorteil sein.
  • Die Stromversorgung bei Neubau ist einfach, weil die Verkabelung zu jedem Parkplatz gleich ausgeführt wurde. 
  • Die zu Beginn bei den TeilnehmerInnen vorherrschende Skepsis wurde im Laufe der Testphase abgelegt. 
  • Das Angebot eines e-Carsharings wurde sehr positiv angenommen – sowohl vom e-Bus zum Umzug als auch vom e-PKW für alltägliche Fahrten.

Projektteam

Das Projekt wurde durch die Zusammenarbeit zwischen der Wohnbaugenossenschaft NBG, der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ, der EVN, der Gemeinde Obersiebenbrunn, ecoplus - Die Wirtschaftagentur des Landes NÖ und der Landesabteilung Umwelt- und Energiewirtschaft umgesetzt.

Ihr Ansprechpartner

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte DI Matthias Komarek.

Weitere Informationen

Präsentation Auftaktveranstaltung
Presseaussendung mit den Testergebnissen
Presseaussendung zur Startveranstaltung
Weitere Feldversuche zur e-Mobilität

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